Strassen und die Bruecken

 
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Strassen und die Bruecken

Eine der Besonderheiten der Region gegenueber dem uebrigen Russland ist das gut entwickelte Netz der Strassen. Nicht nur die Hauptstrassen, sondern auch die Landstrassen haben eine feste Fahrbahn.

Das verbreiteste Baumaterial war der Pflasterstein. Die Qualitaet der Pflasterung ist so gut, dass sie bis heute unter dem Asfphalt gut erhalten blieb.

Die Besonderheit der Strassen aus der Vorkriegszeit sind die Baeumen an beiden Seiten der Strasse. Die meist gebrauchten Baeumenarten waren dabei Linden, Kastanien, Eichen und an einigen Stellen auf dem Lande - Apfel - und Birnenbaeume. Jetzt geht die Zeit des Strassenbaumbestandes zu Ende.

Unter Kaliningrader Autofahrern gibt es einen Ausdruck: "Die letzten Soldaten der Wehrmacht". Der gruene Bestand stoert den moderne Verkehr mit seinen hohen Geschwindigkeiten. Vieles veraenderte sich nach dem Krieg. Kleine Doerfer und Gueter verschwanden, aber die Strassen fuehren immer noch zu ihnen.

Die in der spaeten Vorkriegszeit gebauten Stassen, wie "die Berliner Strasse"/"Reichssstrasse №1" hatten eine Betonfahrbahn. Ein Raetsel stellt eine nicht bis zu Ende erbaute Autobahn (mit Betonbruecken ueber den Querstrassen) vor, die aus Koenigsberg zur Ostsee, ungefaehr auf der Linie Sewernaja Gora-Sokolniki/Rotenstein-Weischkitten fuehrt. Sie wurde auf den sovjetischen Landkarten durch punktierte Linie gezeigt und brach bei Kowrowo/Nautzau ab.

Unter den erhaltenen Bruecken sind die meisten Metallbogen-und verschiedene Betonkonstruktionen auf maechtigen Stuetzen. Am aeltesten ist die unansehnliche Bogenbruecke ueber die Pregelau bei Znamensk/Wehlau. Erbaut 1880, verfiel sie nach und nach im Ersten und dann im Zweiten Weltkriegen. Jedes Mal wurde sie wiederaufgebaut und wird bis auf den heutigen Tag gebraucht. Weit und breit ist die Koenigin Luise-Bruecke in Sovjetsk/Tilsit bekannt. Die Bruecke wurde 1907 gebaut und erhielt ihren Namen der Koenigin Luise (sie scharte um sich die bedeutendsten Personen des Widerstandes gegen Napoleon) zu Ehren. Ausser Betrieb blieb die Dreibogenbruecke bei Tolpaki/Taplacken. Diese Bruecke wurde am 8. Jahnuar 1945 vor der Sprengung durch die vom Oberst A.I. Sommer gefuehrte 89. Panzerbrigade gerettet. Diese Bruecke liegt unmittelbar neben einer neuen Bruecke, die im Zuge der begradigten Strasse gebaut wurde. Die meisten Bruecken, die den Krieg ueberstanden haben, werden heute noch genutzt, weil sie eine ausgezeichnete Bausubstanz haben.


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